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LHP – Laser-Hämorrhoidenplastik

Es handelt sich um die modernste chirurgische Methode mit der man heutzutage Hämorrhoidallerkrankungen behandeln kann. Das Verfahren wird weltweit genutzt, so auch in der Poliklinik Lege Artis in den letzten Jahren mit hervorragenden Ergebnissen.

Sehr beliebt ist die Methode, weil sie minimal invasiv ist, der postoperative Heilungsprozess ist fast schmerzfrei, ohne operative Schnitte oder Naht, keine offenen Wunden oder Blutungen, es kommt zu keinen Komplikationen, wie dies der Fall bei den klassischen Methoden war.

Sie Rückkehr zu normalen Altagsaktivitäten ist nach kurzer Zeit schon wieder möglich.

Das Verfahren wird zur Behandlung des 2. und 3. Schweregrades der Erkrankung ( unkomplizierte Hämorrhoiden) verwendet.

Beschreibung der Behandlung

Das LHP- Verfahren wird mittels des BIOLITEC Lasers durchgeführt: dieser besteht aus fiberoptischen Fasern, mit deren Hilfe die Laserradiowellen an das gewünschte Gewebe appliziert werden. Damit wird eine fibrose Reaktion im inneren der Zellen der hämorrhoidalen Blutgefäße und den Zellen des Bindegewebes verursacht.
Die fibrose Reaktion führt zur Verengung und Verschließung der Blutgefäße, die sonst die hämorrhoidallen Polster mit Blut versorgen. Mit Hilfe dieser Reaktion wird den Hämorrhoidenpolstern die „ Luft ausgeblasen“ und sie „trocknen aus.“
Ebenfalls kommt es durch die fibrose Reaktion im perihämorrhoidallen Bindegewebe zur Retraktion und Fixierung im Analkanal, was das Problem des „ Rausfallens“ der Hämorrhoiden beseitigt.
Kurz gefasst: mit ein und der selben Methode werden gleich mehrere hämorrhoidallen Beschwerden und Symptome gelöst: Blutungen, Schmerzen , das „Rausfallen“ der Hämorrhoiden.

Kandidaten / Indikation

Patienten die unter dem 2. oder 3. Schweregrad der hämorrhoidallen Erkrankung leiden und einige der üblichen Symptome aufweisen: perianales Ekzem, Juckreiz, frisches Blut im Stuhl oder auf Toilettenpapier, mit „Füllegefühl“ im After,Schmerzen bei Defäkation mit gelegendlichen Prolaps ( rausfallen) der hämorrhoidallen Knoten, die man aber wieder zurückschieben kann.
Einschränkungen: Patienten die unter dem sehr weit fortgeschrittenen 4. Schweregrad der Erkrankung leiden ,mit fixierten unreponierbaren Hämorrhoiden, geschädigter Stuhlgang oder strake Blutungen und häufigen Entzündungen.
In diesen Fällen wird die LHP Behandlung mit einer der restlichen operativen Methoden kombiniert, am häufigsten mit der klassischen Hämorrhoiddektomie, die sehr gute Ergebnisse erzielt.

Vorbereitung

Nach Anweisung des Anästhesisten am Tag vor der Operation nur leichte Kost einnehmen ( Suppe, gekochtes Fleisch/Fisch, Gemüse, Nudeln, Reis,…). Etwa 2 Stunden nach dem Eingriff folgt die Vorbereitung auf die Einnahme des Präparats MoviPrep- bitte streng den Anweisungen folgen. Die erste Dosierung, 1l des Präparats in Wasser vermischt , sofort nach der OP trinken. Die zweite Dosierung in den Abendstunden einnehmen ( gegebenfalls in den frühen Morgenstunden, wenn sie eher ein „Morgenmensch“ sind oder der Eingriff nach 11 Uhr stattfindet). Am Tag der OP , etwa 2 Stunden vor dem Eingriff 0,5 l Donat Mg trinken. Gleichzeitig mit dem MoviPrep Präpart viel Flüssigkeit trinken, um die verlorene Flüssigkeit durch Stuhlgang, zu kompensieren ( am besten ist Wasser, Tee oder ein milder Saft). Zur OP bitte mit nüchternem Magen erscheinen.

Ablauf des Eingriffs

Der Eingriff wird unter allgemeiner intravenöser Betäubung vorgenommen. Durch minimal kleine Öffnungen neben dem After ( Umfang 2-3 mm), so gibt es keine Einschnitte oder operative Wundenbildung. Es wird eine Reduktion der hämorrhoidallen Knoten durchgeführt, das umliegende Gewebe wird nicht geschädigt.
Mit der Laserwelle werden die unteren und latherelen Abteilungen der hämorrhoidallen Arterien verschlossen, ohne die Schleimhaut oder das Anoderm dabei zu schädigen. Die gewünschte Reaktion des Bindegewebes nach dem Eingriff, ist innerhalb von 6 Wochen zu erwarten.

Genesung

Wegen den oben genannten Prozessen ist der postoperative Heilungsprozess sehr einfach und relativ angenehm, praktisch schmerzfrei. Im Gegensatz zu den restlichen klassischen Verfahren, ist dieser Eingriff wegen seiner minimalen Invasion und den wenigen postoperativen Schmerzen, mit Abstand am beliebtesten. Die Rückkehr zum gewohnten Alltag ist schon ein paar Tage nach der OP wieder möglich.
Möglicher Nachteil ist der hohe Preis einer solchen Operation, dieser ist hoch weil ein Einweg Laser- Fibrosefasern Set benutzt wird. Gerade deshalb wird das Verfahren in öffentlichen gesundheitlichen Einrichtungen eher selten angeboten.

Nebenwirkungen / Komplikationen

Wie auch bei allen anderen chirurgischen Eingriffen dieser Art, sind Blutungen verschiedener Intensität möglich. Aber mit der richtigen Vorbereitung des Patienten und einer korrekt durchgeführten Technik eines Experten, ist das Auftreten dieser Komplikationen eher unbedeutend.

Unser Angebot

Beinhaltet die Voruntersuchung beim Anästhesisten, den operativen Eingriff, nach Bedarf die Thrombosenprophylaxe , Analgetika für 1-2 Tage nach der OP und Kontrolluntersuchungen in den nächsten 6 Monaten.
Fragen Sie dr. Čandrlić

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