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Perialthrombose

Eines der häufigsten Irrtüme und Fehler ist, dass es „innere“ und „äußere“ Hämorrhoiden gibt.
Bei den „äußeren“ Hämorrhoiden handelt es sich eigentlich um die Erkrankung der Perianalthrombose, eine schmerzhafte Schwellung im Bereich des Afters, die durch ein Blutgerinnsel in den oberflächlichen Venen verursacht wird.
Bei einer Perianalthrombose melden sich akute und plötzliche Schmerzen im Afterbereich, es bilden sich innerhalb kurzer Zeit ein oder mehrere bläulich-rote schmerzhafte Knoten am Afterrand. Ein Knoten kann dabei mehrere Thromben enthalten und Kirschgröße erreichen, in seltenen Fällen sogar Pflaumengröße.
Die Behandlung ist unkompliziert, schnell und wirkungsvoll.

Beschreibung und Ablauf der Behandlung

Mögliche Ursachen einer Perianalthrombose sind: Blutflussverlangsamung (Stase) durch langes Sitzen , Erhöhter lokaler Venendruck z.B. durch andauerndes Pressen oder Husten, häufiger Kontakt mit feuchter Kälte (z.B Surfer) , Periode, Schwangerschaft, nach langem Fahrradfahren, nach erschwerter Defäkation, Überanstrengung, zu strak gewürztes Essen.

Kandidaten / Indikation

Größere Knoten werden in örtlicher Betäubung oder auch allgemeiner intravenöser Betäubung inzidiert und durch Herausdrücken entfernt. Bei älteren oder gekammerten Thromben wird der gesamte Knoten entfernt. Anschließend erfolgt die Evakuierung des thrombosierten Blutes. Die Schmerzen lassen sofort nach dem Eingriff nach und der Patient fühlt sich erleichtert.

Vorbereitung

Unter lokaler Betäubung ist zuvor keine Vorbereitung nötig.
Wenn es unter allgemeiner Betäubung vorgenommen wird, nach Anweisung des Anästhesisten am Tag vor der OP ein leichtes Abendessen, nach Bedarf ein leichtes Abführmittel einnehmen, um am Morgen den Stuhlgang zu sichern. Morgens am Tag der OP wird empfholen das Donat Mg Wasser zu trinken (3-5 dl) und danach nichts mehr zu essen oder zu trinken.
Der Patient sollte seine gewohnten Medikamente unbedingt nach Schema einnehmen oder nach Absprache mit dem Anästhesisten in der Voruntersuchung.

Genesung

Kurz nach dem Eingriff wird der Patient aus der Klinik entlassen, mit eventueller Empfhelung eines peroralen Analgetikums, was aber selten notwendig ist.

Nebenwirkungen / Komplikationen

Wie auch bei allen anderen chirurgischen Eingriffen dieser Art, sind Blutungen verschiedener Intensität möglich. Aber mit der richtigen Vorbereitung des Patienten und einer korrekt durchgeführten Technik eines Experten, ist das Auftreten dieser Komplikationen eher selten oder unbedeutend.

Unser Angebot

Beinhaltet die Voruntersuchung beim Anästhesisten, den operativen Eingriff, nach Bedarf die Thrombosenprophylaxe , Analgetika für 1-2 Tage nach der OP und Kontrolluntersuchungen in den nächsten 6 Monaten.
Fragen Sie dr. Čandrlić

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