Die Behandlung von Venenerkrankungen

Jede ernstzunehmende und zuverlässige Gesundheitseinrichtung, die sich fachlich mit der Phlebologie oder der Behandlung von Venen beschäftigt, muss mit allen verfügbaren Mitteln und Prozessen,die bestehen,arbeiten können. Dies bedeutet auch, dass für jeden Patienten eine individuell angepasste Therapie ausgesucht werden muss.
An dieser Stelle sollte man nochmal das Leitmotto der Poliklink Lega Artis hervorheben: Jedes Bein hat seine eigene Geschichte. Jeder Patient ist uns wichtig und bekommt eine individuelle Behandlung.Nach der Diagnostik wird das am besten passende Verfahren ausgesucht, dieses besteht häufig aus einer ganzen Reihe von mehreren Behandlungsmethoden.

Die Behandlung und das Entfernen von erweiterten Venen macht man nicht aus kosmetischen oder ästhetischen Gründen, sondern um Beschwerden und Komplikationen, die zwingend entstehen, und die große gesundheitliche Probleme verursachen können, zu heilen.

Es ist wichtig zu wissen, dass sich schwere Komplikationenen erfolgreich verhindern lassen, wenn man früh genug mit der Behandlung beginnt. So kann man irreversible Veränderungen , (also Schäden, die sich nicht mehr rückgängig machen lassen) am Venensystem verhindern.

Komplikationen

1. Thrombophlebitis: eine akute Thrombose und Entzündung von oberflächlichen Venen.
2. Phlebothrombosis:eine Thrombose der tiefen Beinvenen (Tiefe Venenthrombose – TVT).
3. Ulcus Cruris:Umgangssprachlich auch als „offenes Bein“ bezeichnet.

Mehr über die Folgen und Komplikationen unbehandelter erweiterter Venen, lesen Sie .

1. Die Thrombophlelbitis – akute Entzündung der oberflächlichen Venen

Diese Komplikation entsteht, wenn sich ein Blutgerinnsel in den oberflächigen Venen bildet, da der Blutfluss durch die erweiterten Venen verlangsamt und unregelmäßig ist. Die Hauptsymptome einer Entzündung der oberflächlichen Venen sind folgende:

  • plötzlicher Schmerz an der entzündeten Stelle
  • Rötung
  • harte, lokalisierte Schwellung

Da es sich hier um eine Infektion handelt, ist die Einnahme von Antibiotika nicht nötig.
Tromboflebitis Laien verwechseln sie häufig mit einer sehr viel ernsthafteren Erkrankung- der Phlebothrombosis, eine Thrombose der tiefen Beinvenen (Tiefe Venenthrombose – TVT). Ein Besuch beim Facharzt wird diesen Irrtum beseitigen können.

2. Phlebothrombosis: eine Thrombose der tiefen Beinvenen (Tiefe Venenthrombose – TVT)

Entsteht gewöhnlich als Folge von:

  • Untätigkeit , oftmals nach einer Operation oder Krankheit
  • perioperative Blutungen
  • Immobilisierung nach Knochenbrüchen
  • Begleitsymptome einer Krebserkrankung (Paraneoplastisches Syndrom)

Klinisch ist dies ein sehr schwerer Zustand, in dem es zur Bildung eines Blutgerinnsels in den tiefen Venen kommt. Es entsteht eine Verlangsamung , oder gar es kommt zu einer vollsändigen Unterbrechung des Blutflusses im Bein. Wenn dieses Blutgerinnsel sich abtrennt, kann es bis zu der Lunge wandern und eine Lungenembolie verursachen.

3. Der venöse Ulzer ( Ulcus Cruris) :auch „offenes Bein“ genannt

Es bezeichnet einen Substanzdefekt im Gewebe des distalen Unterschenkelbereiches, der typischerweise als offene, meistens nässende Wunde, die über lange Zeit nicht abheilt , vorkommt. Es bilden sich offene Wunden, da die Venenklappen und die oberflächlichen Venen beschädigt oder erkrankt sind. Sie bilden sich am häufigsten an der inneren Seite am unteren Teil des Unterschenkels. Offene Wunden entstehen bei unbehandelten stark erweiterten Venen regelmäßig.

Kirurgija vena - Liječenje vena - Lege Artis 002

Venenerkrankungen haben eine mechanische Ursache und können deshalb nur aktiv behandelt werden, sie müssen chirurgisch entfernt werden („klassisch“) oder durch Schließung der Vene (endovaskulär). Damit werden die Beschwerden vollständig beseitigt.

Einerseits gibt es die klassische oder konventionelle Methode, andererseits besteht die Möglichkeit eines endovaskulären operativen Eingriffs.

Klasični operacijski zahvat – stripping – Dieses Verfahren ist in Krankenhäusern verefügber, in denen die Allgemeine Chirurgie oder eine Abteilung für Venenchirurgie vorhanden ist. Sie wird schon seit dem 19.Jahrhundert genutzt und repräsentiert eine bis heute unübertroffene Methode. Alle anderen Verfahren sind eigentlich nur Modifizierungen des Hauptprinzips, dass eine Vene, deren Klappen nachgelassen haben, volständig entfernt wird.

Der konventionelle operative Eingriff bedeutet für den Patienten einen mehrtägigen Krankenhausaufenthalt, postoperative Schmerzen und das Tragen von Kompressionsstrümpfen in einem Zeitraum von 6 bis 8 Wochen. Die kurzfristigen Ergebnisse sind immer gut, langfristig besteht aber ein Rückfallrisiko von bis zu 40 %.

Neue endovaskuläre Verfahren sind die Lasermethode (ELVeS®) und das VNUSClosure -Verfahren mit Radiowellen. Durch Einführung eines Katheters in die Stammvene über welchen Wärme zugeführt wird und nachfolgende Gerinnungsvorgänge führen zum Verschluss der Vene. Diese minimal invasiven, aber hoch effektiven Methoden, gehören zu der s.g. Tageschirurgie.Sie sind um ein vielfaches angenehmer und wirkungsvoller als die klassische Variante.

UltraschallgesteuerteSchaumverödung (Schaumsklerosierung) – Dies ist ein sehr elegantes Verfahren der Venenbehandlung, das aber genaue Merkmale und Einschränkungen hat. Die Behandlungsmethode der Sklerosierung eignet sich zur Entfernung kleinerer Krampfadern, größerer Kapillargefäße und sogenannten Besenreisern.

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