Endovenöse Behandlungsverfahren

Jede ernstzunehmende und zuverlässige Gesundheitseinrichtung, die sich fachlich mit der Phlebologie oder der Behandlung von Venen beschäftigt, muss mit allen verfügbaren Mitteln und Prozessen,die bestehen, arbeiten können. Dies bedeutet auch, dass für jeden Patienten eine individuell angepasste Therapie ausgesucht werden muss.

An dieser Stelle sollte man nocheinmal das Leitmotto der Poliklink Lege Artis hervorheben:: Jedes Bein hat seine eigene Geschichte. Jeder Patient ist uns wichtig und bekommt eine individuelle Behandlung.Nach der Diagnostik wird das am besten passende Verfahren ausgesucht, dieses besteht häufig aus einer ganzen Reihe von mehreren Behandlungsmethoden.

In der Poliklinik Lege Artis operieren wir Venen auch mit der Lasermethode Biolitec (ELVeS®) und mit dem modernen VNUSClosure-Verfahren durch Radiowellen. Nach jahrelanger Erfahrung sind diese Behandlungsmethoden unsere erste Wahl und wir sind stolz darauf, Ihnen diese Behandlungsmethoden in unserer Klinik anbieten zu können. Anschaulich erklärt, wird mit Hilfe von Radiowellen die Venenwand durch das Erhitzen oder auch „kochen“ verklebt, bei dem Laserverfahren werden die erkrankten Venen durchs „braten“ geschlossen.

Zum Ziel haben diese Verfahren geschädigte oder erkrankte Venen langfristig aus dem oberflächigen Venensystem zu beseitigen und so Beschwerden zu eliminieren. Zudem wird das Fortschreiten der Erkrankung gestoppt und die Entwicklung von schweren Komplikationen , wie z. B. der venöse Ulkus, die Thrombophlelbitis, die tiefe Venenthrombose oder eine Thromboembolie werden erfolgreich verhindert.

Vorteile:

  • schmerzfreier Eingriff – ohne Einschnitte, Wunden, keine Narben bleiben zurück
  • kurze Behandlungsdauer – wird ambulant durchgeführt ( in 1-2 Stunden), unter intravenöser Regionalanästhesie (TIVA)
  • sofortige Rückkehr zu normalen Aktivitäten und Alltag
  • sofortige Beseitigung von Beschwerden (geschwollene und schmerzende Beine, sichtbare Krampfadern)
  • sehr gute Ergebnisse,effektiv, langfristig, ohne Rückfallrisiko und Komplikationen
  • bestens dazu geeignet, um dauerhaft und schnell venöse Ulzer zu behandeln ( in 1-2 Wochen)

Beschreibung der Behandlung

Die Europäische, aber auch Amerikanische Gefäßchirurgische Gesellschaft (Society for Vascular Surgery) und das Balkan Venen Forum empfehlen die VNUS Closure Fast-Methode und die Lasermethode, da sich diese als effektiv bewährt haben und gesundheitsschonend für den Patienten sind.
Die modernen Laser-und Radiowellen Behandlungsverfahren der Venen werden weltweit vom Jahre 2000 an vorgenommen.Mittlerweile wurden schon über 100. 000 Eingriffe mit diesen Verfahren durchgeführt. Die Methoden zeichnen sich durch ihre Geschwindigkeit und Präzision aus, hinzu kommt, dass es nach der Behandlung kaum Komplikationen gibt.
Das Verfahren dauert 1 Stunde, postoperativ ohne chirurgische Einschnitte, es kommt zu keiner Narbenbildung oder Hämatomen und Schwellungen. Eine halbe Stunde nach dem Eingriff kann der Patient schon aufstehen und nach Hause gehen. Am Tag nach der Operation ist es dem Patienten möglich seinen normalen Alltagsaktivitäten nachzugehen.
Hervorragende ästhetische Resultate der endovenösen Behandlung sind ausgesprochen überzeugend und postoperativ gibt es keine Schmerzen.

Kandidaten / Indikation

Klinisch werden die Laser-und Radiowellentherapie bei erkrankten, erweiterten Venen, deren Venenklappe in der Leistenregion oder in der Kniescheibe nachgelassen haben, durchgeführt.
Die Risikofaktoren sind folgende: eine positive Familienanamnese ( erblich bedingt), Übergewicht, Plattfüße. Geschlecht- weibliche Hormone, mehrere Schwangerschaften, orale Kontrazeptiva, Berufe die überwiegend im Stehen oder Sitzen ausgeübt werden, das Alter.
Unsere Patienten sind Menschen, die sich eine mehrwöchige Krankschreibung nicht leisten können. Menschen, die schon am nächsten Tag wieder arbeiten wollen oder müssen, denn heutzutage ist Arbeit ein Privileg.
Zu uns kommen auch Patienten, die keine Schmerzen verspüren wollen oder auch ältere und kranke Menschen, die ein hohes Anästhesierisiko haben.
Im Allgemeinen , ist die Anzahl unsere Patienten sehr groß, da die Menschen heutzutage sehr gut informiert sind und genau wissen, was sie wollen.

Vorbereitung

Doktor Čandrlić wird Ihnen während der Voruntersuchung alle Anweisungenfür die Operation und dem Zeitraum unmittelbar nach dem Eingriff geben. Dazu wird auch individuell Mass für die Kompressionsstrümpfe, die man nach der Behandlung tragen muss, genommen.
Vor der Operation ist es nötig einige Laborbefunde zu machen, einen EKG, in Falle verschiedener Erkrankungen oder Störungen sollten auch alle anderen medizinischen Unterlagen vorbereit werden.
Diese Unterlegan sollten alle zur anästhesieologischen Voruntersuchung bei Frau Doktor Čandrlić mitgebracht werden.
Ebenso, muss ein präoperatives Anästhesieologie-Formular ausgefüllt werden, das man bei der ersten Untersuchung von uns bekommt.
Während der anästhesieologischen Voruntersuchung bekommt der Patient die Information mit welcher Art Anästhesie er/ sie operiert wird, der nötigen Verhaltensweise vor dem Eingriff und was genau nach der Operation vom Patienten beachtet werden muss (Ernährung, Hidration, Aktivitäten, Einnahme von Medikamenten und mehr.) Es wichtig sich zu merken, dass 6 Stunden vor dem Eingriff nichts mehr gegessen werden darf, erlaubt ist nur Wasser zu trinken.
3 Tage vor dem Eingriff darf man Schmerz- und Blutverdünnungsmittel aus der Gruppe der nichtsteroidalenen Antirheumatika– Acetylsalicylsäuren, wie Aspirin oder Andol, nicht mehr einnehmen. Den Anästhesisten bitte auch darüber in Kenntniss setzen, ob eine Antikoagulationstherapie oder andere Therapien bestehen.
Zur Sicherheit werden beim definitiven Vereinbaren des Operationstermins-persönlich oder telefonisch- nochmal alle Vor-und Nachoperativenverhaltensregeln und der Ablauf der Behandlung wiederholt.
Kurzvor der Operation zieht der Patient unsere Einweg-Patientenkleidung im Apartment an, nimmt die Prämedikation zur Entspannung und gegen Beunruhigung ein. Dann wird eine kurze Ultraschalluntersuchung gemacht, wobei die Stelle der Punktion ( Eindringen der Nadel) mit einem OHP-Marker markiert wird.

Ablauf des Eingriffs

Der Eingriff erfolgt in einem modernen OP-Saal unter intravenöser Regionalanästhesie (TIVA) oder einer Oberflächenanästhesie durchgeführt.
Mit Hilfe des Ultraschalls wird die erkrankte Vene gefunden.Eine Sonde wird über einen kleinen Hautschnitt in die kranke Vene eingeleitet, durch sie hindurchgeschoben und an ihrem Ende wieder hinausgeführt. Nach dem Einführen der Sonde wird die Krampfader an beiden Enden abgetrennt, an der Sonde befestigt und dann gemeinsam mit der Sonde herausgezogen.
Entlang der Vene wird mit einer feinen Nadel die Lokalanästhesie infiltriert, die das Gewebe um die Vene vor den hohen Temperaturen, die der Laser produziert, schützen soll.
Wenn die Sonde an der richtigen Stelle, der erkrankten Vene ist, werden die Radiowellen angeschlossen.Beim Verfahren wird über eine Elektrode an der Katheterspitze Radiowellenenergie zugeführt, was zu einer Erhitzung der Vene und ihrem nachfolgenden Verschluss führt.
Das Blut wird nun in die gesunden Venen, die genug Kapazität haben um es aufzunehmen,umgeleitet. Die Vene wird mit der Zeit wieder verschlossen.
Am Ende der Operation, noch am OP-Tisch, werden die zuvor vorbereiteten Masskompressionsstrümpfe angelegt.

Genesung

Die Kreislauffunktion bleibt intakt.
Die durch Erhitzung behandelte Vene schrumpft, gewöhnlich verbleibt entlang der operierten Vene ein Hämatom, und eine lokalisierte Schwellung, die aber vorübergehender Natur ist und nach ca. zwei Wochen (Zeitraum des Tragens der Kompression) wieder verschwindet.
An der Stelle an der die Nadel eingedrungen ist, bleibt ein keines Loch, dass aber nach ein paar Tagen wieder verheilt.
Sichtbare Varikosen und Krampfadern sind nach dem operativen Eingriff sofort weg. Nach 2-3 Monaten ist die behandelte Vene nichtmal mehr per Ultraschall zu sehen.
Am Ende der Operation werden die Masskompressionsstrümpfe angelegt. Der Patient trägt sie 2 Wochen lang. In der ersten Wochre kontinuirlich, 24 Stunden lang, ab der zweiten Woche nur tagsüber. Eine Stunde nach dem Eingriff kann der Patient in Begleitung die Klinik wieder verlassen. Alltagsaktivitäten kann man sofort schmerzfrei wieder nachgehen.
Der häufigste Satz, den wir von unseren Patienten hören, ist: „ Herr Doktor, ich habe das Gefühl, nichtmal operiert wurden zu sein!“.

Vorsichtsmaßnahmen / Einschreinkungen

Die Tragezeit des Kompressionsstrumpfes nach der Behandlung liegt in aller Regel zwischen 2 bis maximal 3 Wochen.
Sie werden noch vor dem Aufstehen im Bett der Klinik angezogen. In der ersten Woche werden sie auch die Nacht über getragen. Sie helfen dabei die behandelte Vene zu „verkleben“, sie beschleunigen den Kreislauf und die Heilung der Vene. Dazu wirken sie präventiv Komplikationen gegenüber.
Die endovenösen Methoden werden bei Patienten indiziert,die an einer venösen Insuffizienz der oberflächichen Venen leiden.
Kontraindiziert wird die Methode (verbietet die Maßnahme vollständig) bei einer akuten und frischen Thrombose der oberflächichen Venen oder bei akuter Thrombophlelbitis.

Nebenwirkungen / Komplikationen

Man kann wiederholen: gewöhnlich zieht sich entlang der behandelten Vene ein Hämatom und ein vorübergehendes Indurat ( kleine lokalisierte Verhärtungen), die bei Berührung der laserbehandelten Vene schmerzen können.
Ein Spannungsgefühl der Beine kann an der behandelten Stelle auftreten. Diese Beschwerden lassen aber während der zwei Wochen ,in denen die Kompression getragen wird , ganz nach.
Bei der Radiowellentherapie gibt es absolut keine Schmerzen und Spannungsgefühle.
Komplikationen sind möglich , jedoch äußert selten. Es kann z.B. zur Beschädigung des umliegenden Haut-und Fettgewebes oder der Nerven ,durch das starke Erhitzen kommen. Die Haut ist hyperpigmentiert- hat eine dunklere Farbe an der behandelten Stelle oder es kommt zu Hämatomen und einer Phlebitis- Entzündung eines venösen Gefäßes.
Wenn der operative Eingriff von einem erfahrenen und zuverlässigen Chirurgen durchgefüchrt wurde, sind die Nachkomplikationen sehr gering.

Unser Angebot

Unser Angebot beinhaltet: Eine anästhesiologische Voruntersuchung, die Operation unter örtlicher intrasvenöser Betäubung, die Nachbeobachtungszeit in einem extra dafür eingerichteten Apartment bis Sie die Praxis wieder verlassen können, passende elastische Kompressionsstrümpfe nach Mass ( 2. Kompressionsgrad), Medikamente, die während und nach der Operation notwendig sind, 3 Nachuntersuchungen, nach Bedarf wird die operierte Vene einer Sklerosierung unterzogen.

Unser Angebot beinhaltet NICHT: Die erste Indikatiosuntersuchung des Chirurgen, Color Doppler der Venen, Blutbefunde, den EKG, und die präoperativen Untersuchungen anderer Fachärzte, wegen Komorbidität/Begleiterkrankungen ( Diabetes, Asthma , Herz, hoher Blutdruck, Lunge, Schilddrüse , Allergien, usw.) .Umfasst werden auch nicht mehrere Űbernachtungen, falls diese notwendig sind. Kosten, die vor der Einweisung in die Lege artis Klinik entstehen, Telefonrechnungen sowie die gewohnten Medikamente, die genutzt werden.

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